Wasserqualität

Als Lebensmittel Nummer 1 hat die Qualität unseres Trinkwassers höchste Priorität: Um diese sicherzustellen werden von der Wassergewinnung, über die Wasseraufbereitung bis hin zum Transport über das Leitungsnetz höchste Standards eingehalten. Darüber hinaus nimmt die permanente sowohl von internen wie auch externen Spezialisten durchgeführte Kontrolle der Wasserqualität einen hohen Stellenwert ein.

Wir sorgen täglich dafür, dass unsere Region zuverlässig mit hochwertigem Trinkwasser versorgt wird – und das aus vielfältigen Quellen. Unser Versorgungsgebiet ist in sieben Wasserzonen aufgeteilt, sodass jede Straße optimal angebunden ist.

In unserer Datenbank können Sie ganz einfach die Werte zu Ihrem Trinkwasser abrufen.

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Ein Glas Wasser steht in einem Fluss neben einem Warnschild für PFAS-Belastung, während eine Lupe die chemische Struktur von PFAS zeigt und Symbole deren Anwendungen darstellen.

PFAS

PFAS steht für Per- und Polyfluorierte Alkylsubstanzen – eine Gruppe von über 10.000 synthetischen Chemikalien, die seit den 1940er Jahren industriell hergestellt werden

Bei unseren regelmäßigen Kontrollen wird auch eine mögliche Belastung des Trinkwassers mit PFAS kontrolliert. Die gute Nachricht für alle Verbraucherinnen und Verbraucher: Das Trinkwasser der Bühler Stadtwerke ist nahezu PFAS-frei. Lediglich im Rahmen der Analytik lassen sich leichte PFAS-Spuren im Wasser messen, die um ein Vielfaches unterhalb der strengen Grenzwerte der TrinkwV liegen.

Im Sinne einer möglichst hohen Transparenz, werden die jeweils aktuellen Messergebnisse stets veröffentlicht. Mit der PFAS-Geschäftsstelle des Landratsamtes Rastatt sowie allen Behörden stehen wir im regelmäßigen Austausch.

PFC - Aktueller Stand

Als Lebensmittel Nummer 1 hat die Qualität unseres Trinkwassers höchste Priorität. Von der Wassergewinnung über die Aufbereitung bis hin zum Transport durch das Leitungsnetz werden höchste Standards eingehalten. Ergänzend dazu nimmt die permanente Kontrolle der Wasserqualität – durchgeführt von internen wie externen Spezialisten – einen hohen Stellenwert ein.

Im Rahmen der Qualitätskontrollen wird auch stets eine mögliche Belastung des Trinkwassers mit PFAS (ehemalige Bezeichnung: PFC) geprüft. Die gute Nachricht: Das Trinkwasser der Bühler Stadtwerke ist nahezu PFAS-frei. Lediglich analytisch messbare Spuren wurden festgestellt – die allgemeinen Vorsorgewerte für Einzelparameter sowie die Leit- und Orientierungswerte des Umweltbundesamtes werden alle weit unterschritten.

Im Sinne einer möglichst hohen Transparenz werden die aktuellsten Messergebnisse regelmäßig veröffentlicht und sind jederzeit abrufbar. Darüber hinaus stehen wir in regelmäßigem Austausch mit der PFC-Geschäftsstelle des Landratsamtes Rastatt sowie allen zuständigen Behörden.

Wasserhärte

Für viele Stoffe ist Wasser ein besonders gutes Lösungsmittel. Es enthält deshalb als natürlichen Bestandteil nach seinem Aufenthalt im Boden eine Reihe gelöster Stoffe wie Calzium und Magnesium, die überwiegend als Salze im Boden vorhanden sind. Im Wasser entstehen aus diesen (Salz-)Verbindungen Ionen, das sind negativ oder positiv geladene Teilchen. Je nach geologischen Verhältnissen im Untergrund ist der Anteil dieser im Wasser gelösten Stoffe unterschiedlich. Unter Wasserhärte wird die Konzentration von Calzium- und Magnesium-Ionen verstanden. Je höher der Anteil ist, desto härter ist das Wasser. Calzium und Magnesium werden deshalb als Härtebildner bezeichnet, ihr Vorhandensein bestimmt die Gesamthärte.

Die Wasserhärte ist für das Waschen von Bedeutung: Die Härtebildner verringern die Waschkraft von Waschmitteln. Durch richtige Waschmitteldosierung, die abhängig ist von der jeweiligen Wasserhärte, kann ein wichtiger Beitrag zum Gewässerschutz geleistet werden. Calzium und Magnesium sind aber unerlässlich für die menschliche Gesundheit. Je härter das Wasser, um so besser ist die Versorgung mit diesen Spurenelementen über das Trinkwasser. Calcium ist ein wichtiger Baustoff für Knochen und Zähne. Auch für die Blutgerinnung ist es unentbehrlich. Magnesium hingegen ist wichtig für Nerven und Muskulatur. Magnesiummangel führt zu Muskelkrämpfen und zur Verengung der Arterien.

Darüber hinaus hat "Leitungswasser" noch einen entscheidenden Vorteil: Es ist das am besten kontrollierte Lebensmittel mit sehr strengen Grenzwerten für kritische Stoffe, wie zum Beispiel Blei, Nitrat und Nitrit. Die deutsche Trinkwasserverordnung gehört zu den strengsten Lebensmittelverordnungen überhaupt und hat weltweit Vorbildfunktion.

Grundsätzlich kann gesagt werden: Je weicher das Wasser ist, desto weniger Waschmittel soll verwendet werden. Die Waschmittelindustrie ist gesetzlich dazu verpflichtet, bei Wasch- und Reinigungsmitteln abgestufte Dosierungsempfehlungen für die Wasserhärtebereiche anzugeben.

Nach dem neuen Wasch- und Reinigungsmittelgesetz, das am 5. Mai 2007 in Kraft getreten ist, werden drei Wasserhärtebereiche unterschieden: 

HärtebereichMillimol Calciumcarbonat
je Liter (mmol/l)
Deutsche Härtegrade (°dH) 
weichbis 1,5 mmol/l0 - 8,4 °dH
mittelvon 1,5 - 2,5 mmol/l8,4 bis 14 °dH
hartüber 2,5 mmol/lüber 14 °dH








Umrechnung für die Einheiten der Wasserhärte°dh mmol/l
Deutsche Gradzahl1 °dH =10,1783
mmol/l1 mmol/l =5,61