Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch an Wasser liegt aktuell bei ca. 130 L pro Tag. Bereits mit wenigen Maßnahmen im Alltag lässt sich deutlich Wasser sparen. Es lohnt sich also, Gewohnheiten immer wieder aufs Neue zu hinterfragen. Wir haben die besten Wasserspar-Tipps für Sie zusammengefasst.
Beim Duschen wird ca. 1/3 weniger Wasser verbraucht als bei einem Vollbad.
Wasser beim Zähneputzen und Einseifen abstellen – sonst fließen bis zu 15 Liter pro Minute ungenutzt ab.
Wassersparende Duschköpfe und Strahlregler an Wasserhähnen reduzieren den Wasserverbrauch deutlich.
Moderne Spülkästen mit Stopp-Taste oder zwei Spülmengen sparen deutlich Wasser.
Kaltes Vorwasser und abgekühltes Kochwasser nicht wegschütten – beides eignet sich zum Gießen von Pflanzen.
Bei Waschmaschine und Geschirrspüler auf niedrigen Wasserverbrauch achten – diese Geräte zählen zu den größten Wasserverbrauchern im Haushalt.
Geschirrspüler und Waschmaschine stets voll beladen und auf Vorwäsche verzichten.
Pflanzen früh morgens oder abends direkt am Boden gießen – nicht über die Blätter. Mittags verdunstet Wasser zu schnell und Tropfen auf Blättern können diese verbrennen.
Steht Trinkwasser über mehrere Stunden oder sogar Tage in den Leitungen, spricht man von Stagnationswasser. Dieses Wasser ist nicht mehr frisch und kann verunreinigt sein. Stagniert Wasser über längere Zeiträume (z.B. leerstehende Wohnungen, Gäste-WC, Zapfstellen im Garten / Außenbereich, etc.) in Leitungsabschnitten können daraus Probleme für die gesamte Trinkwasserinstallation entstehen.
Um Wasserverunreinigungen durch Legionellen u.a. zu vermeiden, sorgen Sie bitte, insbesondere bei längerer Nichtnutzung der Wohnung für eine ausreichende Warm- und Kaltwasserentnahme an allen Wasserhähnen oder Duschköpfen sowie ausreichende Betätigung der Toilettenspülung. Auch Zapfstellen im Außen-/Gartenbereich sind typische Fälle bei denen häufig Stagnation auftritt.
Steht Wasser über mehrere Stunden können sich Stoffe aus den Werkstoffen der Trinkwasserinstallation (wie z.B. Leitungen, Schläuche, Dichtungen, Rohrverbinder und Armaturen) lösen und ins Trinkwasser übergehen. Lassen Sie Wasser, das über 4h oder länger in der Leitung gestanden ist, immer erst ablaufen, bevor Sie Wasser zum Trinken oder zum Zubereiten von Speisen entnehmen. Frisches Wasser erkennen Sie an der deutlich kühleren Temperatur. Verwenden Sie außerdem kein warmes Wasser aus der Leitung zum Trinken oder Zubereiten von Speisen. Erhöhte Temperaturen können den Übergang unerwünschter Stoffe ins Wasser begünstigen.
Generell gilt als wichtigste Maßnahme zur Verringerung von Risiken durch Stagnation eine ausreichende und regelmäßige Trinkwasserentnahme an allen Zapfstellen.
Bei Nichtnutzung oder längerer Abwesenheit von mehr als 4 Wochen empfiehlt es sich, die betroffenen Leitungen abzusperren. Bei Wiederinbetriebnahme spülen Sie die Leitungen (alle Wasserentnahmestellen in der Wohnung öffnen und für mehrere Minuten Wasser laufen lassen).